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Praxis-Beispiele > Energetische Stadtsanierung > Hannover Stöcken


Hannover Stöcken:
Wärmestrategie

 

Quartierssteckbrief

Einwohner:                        6.063
Größe:                               65 ha
dominierender Bautyp:      Mehrfamilienhäuser
dominierendes Baujahr:    1950er Jahre
Konzept:                            03.2012-06.2014
Sanierungsmanagement:  01.2015-12.2017
 
 

Projektbeschreibung

Hannover Stöcken ist ein heterogenes Quartier, welches sich aus Resten dörflicher Strukturen, Stadterweiterungen der Gründerzeit, Werkswohnungen der 1950 und 1960er Jahre und einzelner Neubauten jüngerer Zeit zusammensetzt. Ebenso heterogen wie Baualter und Gebäudetyp ist die Eigentümerstruktur; die Spannweite reicht vom selbstnutzenden Einzeleigentümer und Mehrfacheigentümer geringer Professionalisierung, bis hin zu lokal und national ansässigen Wohnungsunternehmen.
 
Die Vielfältigkeit des Quartiers stellte – weniger in der Bestandserfassung, sondern vielmehr bei der Ermittlung von Gebäudesanierungs- und Energieeinsparpotenzialen – eine besondere Herausforderung dar. Im Konzept zur energetischen Sanierung steht im Quartier Stöcken die Entwicklung nachhaltiger Wärmestrategien im Mittelpunkt.
 
Dazu wurden während der Konzeptphase (September 2013 bis März 2014) Teilbestände im Gebiet in Bezug auf unterschiedliche Wärmeversorgungssysteme vergleichend bewertet, Aussagen zur Übertragbarkeit auf vergleichbare Bestände in Stöcken getroffen und darauf aufbauend ein strategisches Konzept zur Effizienzsteigerung und CO2-Minderung in der Wärmeversorgung im Stadtteil entwickelt.
 
Um die Untersuchungsergebnisse weiter zu qualifizieren, wurde eine Arbeitskreis eingerichtet, an der neben Stadt Hannover und dem kommunalen Wohnungsunternehmen „Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover – GBH“, die gemeinsam das Konzept beauftragt haben, auch die Stadtwerke, der enercity-Fonds „proKlima“, das beauftragte Stadtplanungsbüro und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft teilnahmen. Sie erörterten gemeinsam Fragen der Nah- und Fernwärmeeignung, um geeignete Handlungsstrategien abzuwägen.
 
Für die Bewertung und spätere Umsetzung (ab Frühjahr 2015) der Handlungsempfehlungen über das Sanierungsmanagement zeigte sich die Entwicklung von Strategieclustern – und damit Untergliederung in kleinere Einheiten – als geeigneter Weg. So wurden Flächen ähnlicher Handlungspriorität, Bauform, Eigentümerstruktur, heutigen CO2-Emissionen, Effizienzpotenzial, Energiebedarfsdichte und Realisierungsaussicht gebündelt. Getrennt nach Gebäudesanierung und Wärmeversorgung wurden Handlungsempfehlungen entwickelt, in den neben den baulichen Voraussetzungen insbesondere auf die Bedürfnisse der Eigentümerstrukturen eingegangen wird.
 
 
Kontakt zur Energetischen Stadtsanierung in Hannover Stöcken
Gereon Visse
 
Landeshauptstadt Hannover
Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Stadterneuerung 61.41
Rudolf-Hillebrecht-Platz 1
30159 Hannover
 
0511/168-46379
Gereon.Visse@hannover-stadt.de

Durch einen Klick auf die Abbildungen erhalten Sie einen größeren Bildausschnitt.
 
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