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11. Mai 2017 in Hannover

Energetische Quartierssanierung: Stadtentwicklung und Energie zusammen denken

Fachtagung

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen laden Sie herzlich ein zur Fachtagung „Energetische Quartierssanierung: Stadtentwicklung und Energie zusammen denken“.
2011 neu eingeführt, hat das KfW-Förderprogramm 432 „Energetische Stadtsanierung“ inzwischen einen festen Platz in der Praxis. Die hohe Flexibilität des Programms ermöglicht die Anwendung in sehr unterschiedlichen Planungszusammenhängen, in großen, wie in kleinen Kommunen und für unterschiedlichen Quartierstypen. Dies bestätigt die breite Nachfrage durch die Kommunen in Niedersachsen.
Ziel der Fachtagung ist es, einen Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Förderprogramms zu geben und Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen. Das Tagesprogramm wird sowohl für „Programmeinsteiger“ als auch für bereits im Programm aktive Kommunen ansprechend gestaltet.
Neben grundlegenden Informationen zur energetischen Quartierssanierung werden unterschiedliche Praxisthemen, wie Finanzierungs- und Fördermodelle, energetische Sanierung und Baukultur sowie Wärmeverbünde im Quartier vertieft.
 
Bitte merken Sie sich den Termin vor! Eine offizielle Einladung sowie das detaillierte Programm werden in Kürze versandt. Bereits heute können Sie sich zu der kostenlosen Fachtagung anmelden unter: www.klimaschutz-niedersachsen.de/quartierssanierung

Programm und Tagesablauf (PDF)

April

Kultur der energetischen Stadtsanierung etablieren

Fachtagung

Vor knapp vier Jahren wurde die Begleitforschung zum KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager“ eingerichtet. Insgesamt 63 Pilotprojekte sind untersucht worden. Die zentralen Ergebnisse der Begleitforschung werden nun im Rahmen der Fachtagung vorgestellt.
In Vorträgen und Podiumsdiskussionen wird der Frage nachgegangen, wie aus der vielfältigen in den Pilotprojekten erprobten Praxis, eine „Kultur der energetischen Stadtsanierung“ und damit ein anderes Selbstverständnis der Quartiersentwicklung entstehen kann. Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz mit anderen Stadtentwicklungsthemen zu verknüpfen, stehen dabei genauso im Fokus wie Ansätze, wie die Zusammenarbeit von Akteuren im Quartier verstetigt werden kann. Eine weitere wichtige Frage ist, wie die Erkenntnisse aus den Pilotprojekten zur Weiterentwicklung des Quartiersansatzes genutzt werden können.
 
Datum: 06. April 2017
Ort: Berlin
Veranstalter: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Bundesinstitut  für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), KfW, Begleitforschung Energetische Stadtsanierung



Vitale Gemeinden – Die Zukunft der Mittelstädte in Deutschland

Baukulturdialog

Der deutsche Immobilienmarkt ist derzeit geprägt von der Gleichzeitigkeit boomender Großstädte und stagnierender oder schrumpfender strukturschwacher Räume. Einer extrem hohen Wohnungsnachfrage in wachsenden Städten stehen Wertverluste und Leerstände in Mittel- und Kleinstädten gegenüber. Die Lage und die infrastrukturelle Anbindung sind der wesentliche, treibende Kostenfaktor und damit die Kostengruppe 100, der Grundstückspreis. Es liegt aus Gründen gleichwertiger Lebensverhältnisse, einer baukulturell hochwertigen Umwelt und der Wertsicherung von Wohnungsbeständen in Klein- und Mittelstädten im gemeinsamen Interesse, diesen Regionen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Es gibt bereits heute jenseits der bekannten Ballungsräume Wachstumsregionen und stabile Mittelstädte oder auch sogenannte „Hidden Pearls“ (empirica), die trotz Schrumpfung ein Potential durch ihre Bedeutung für das Umland in sich bergen. Hier liegen große Chancen für eine gesellschaftliche Zukunftsperspektive der Bundesrepublik, die noch zu wenig erkannt, gesehen und genutzt werden.
 
Datum: 20. April 2017
Ort: Berlin
Veranstalter: Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW)
 


Energiewende in der Kommune - Widerstände durch Kooperation überwinden

Praxiswerkstatt

Die Kommunen liegen als Orte der Umsetzung der Energiewende im Zentrum des Wandels. Somit können sie die Energiewende aktiv mitgestalten – das gelingt jedoch nur, wenn Bürgerinnen und Bürgern Teil des Prozesses sind. Dem Potenzial für Konflikte stehen Beteiligungsmöglichkeiten gegenüber: gestalterische Mitsprache ebenso wie finanzielle Partizipation, beispielsweise durch Windgenossenschaften, lokale Wertschöpfung und Reinvestition in lokale Bedürfnisse. Möglichkeiten, wie eine Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der kommunalen Energiewende gelingen kann, sollen in diesem Praxisseminar erarbeitet werden. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunen mit Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien ebenso wie an Kommunen, die einen bürgerorientierten Einstieg in den Arbeitsbereich anstreben.

Datum:
26. April 2017
Ort: Wittenberge
Veranstalter: Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu)

Mai

Grün in der Stadt

Kongress

Auf dem Kongress wir das Weißbuch „Grün in der Stadt“ vorgestellt. Der Kongress richtet sich an den großen Kreis von Akteuren, die mit der Entwicklung des Grüns in der Stadt befasst sind.

Datum:
08. und 09. Mai 2017
Ort: Essen
Veranstalter: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
 


Klimagerechte Stadt- und Verkehrsplanung

Seminar

Im Mittelpunkt des Seminars stehen kommunale Ansätze zur nachhaltigen Reduzierung der CO2-Emissionen im Stadtverkehr mit besonderem Fokus auf dem Aspekt der Stadtplanung. Dazu sprechen Experten werden und es werden gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt und diskutiert. Welche Hindernisse galt es dort zu überwinden? Welche Chancen haben sich aufgetan? Was ist noch zu erreichen? Wie kommt der Klimaschutz auf die Überholspur?
 
Datum: 10. Mai 2017
Ort: Schwerin
Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)



Gesundheit in der räumlichen Planung verankern

Tagung

Lebenswerte und gesunde Städte sind ein zentrales Ziel nachhaltiger räumlicher Entwicklung. Der traditionell enge Bezug von Stadtplanung und Städtebau zur Gesundheit des Menschen wurde erst jüngst erneut in den Fokus raumwissenschaftlicher und planerischer Debatten gerückt. Dabei werden vor allem zunehmende räumliche Ungleichheiten thematisiert, sowohl hinsichtlich umweltbezogener Belastungen und Qualitäten als auch hinsichtlich der medizinischen Versorgung. Diese Ungleichheiten nehmen durch demografische und sozio-ökonomische Dynamiken teilweise zu, was die Benachteiligung von Bevölkerungsgruppen in bestimmten Räumen verstärkt. Diese und weitere Themen werden im Rahmen des ARL-Kongresses 2017 behandelt. Dabei wird auch deutlich, wie zahlreich die Schnittstellen von räumlicher Planung  und Gesundheitswissenschaften/Public Health sind.
 
Datum: 11. Mai 2017
Ort: Potsdam
Veranstalter: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL)




22. Deutscher Fachkongress für kommunales Energiemanagement

Städte, Gemeinden und Kreise setzen mit vielfältigen Maßnahmen und Projekten kontinuierlich auf ein wirkungsvolles Energiemanagement. So sparen sie nicht nur Kosten und Energie, sondern tragen auch zum Klimaschutz bei. Damit geben sie wichtige Impulse auch für Bevölkerung und Wirtschaft vor Ort. Das kommunale Energiemanagement (KEM) spielt dabei eine bedeutende Rolle: Mit der Umsetzung von Energieeffizienzstandards bei der Sanierung oder beim Neubau kommunaler Liegenschaften setzt das KEM auch externe Zeichen, so dass viele andere Bauherren von den guten Ideen und Erfahrungen profitieren können.

Datum:
22. und 23. Mai 2017
Ort: Aachen
Veranstalter: Stadt Aachen; Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Juni

Novellierung von BauGB und BauNVO 2017

Anwendungshinweise für die Praxis

Voraussichtlich im Frühjahr 2017 wird das "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht sowie zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt" in Kraft treten. Mit ihm sind einige für die Praxis der kommunalen Bau- und Planungsverwaltung sehr bedeutsame Änderungen im BauGB und in der BauNVO verbunden. Erste praktische Erfahrungen mit der Umsetzung der Neuregelungen werden, das Gesetzgebungsverfahren begleitend, in einem kommunalen Planspiel gewonnen. Darauf aufbauend werden die Auswirkungen der veränderten Rechtsgrundlagen in dem Seminar anhand von praktischen Beispielen erläutert.
 
Datum: 26. und 27. Juni 2017
Ort: Berlin
Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Juli

Klimaschutz und Klimawandel in den Kommunen

Tagung

Klimaschutz ist nicht nur ein Thema für internationale Konferenzen und Vereinbarungen, sondern auch und gerade für Städte und Gemeinden. Denn dort, vor Ort, wirkt sich der Klimawandel aus, sei es mit Starkregenereignissen oder mit steigenden Temperaturen. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, wo er nicht mehr aufzuhalten ist, sind deshalb ein wichtiges kommunales Handlungsfeld. Politik und Planung müssen sich darauf einstellen.
Was also können die Kommunen gegen den Klimawandel tun? Wo gibt es geeignete Ansätze, wo bereits erfolgreich praktizierte Beispiele und Modelle für gelingenden Klimaschutz?
 
Datum: 06. Juli 2017
Ort: München
Veranstalter: Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL), Petra Kelly Stiftung
Die Veranstaltungsbeschreibungen stammen von den Webseiten der jeweiligen Veranstalter.
 

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plan zwei
Postkamp 14a
30159 Hannover
Tel: 0511 - 27 94 95 - 3
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